Die Möglichkeit zur Kombination einer Erdwärmepumpe und Gas besteht vor allem in Gaswärmepumpen.
Gerade für Sanierungen mit bestehendem Gasanschluss kann es Sinn ergeben, die Wärmepumpe statt mit Strom mit Gas zu betreiben. Der Vorteil besteht in einem höheren Wirkungsgrad der Wärmepumpe, niedrigeren laufenden Kosten und die Möglichkeit der Rückerstattung der Erdgas-/Mineralölsteuer, die auf das Gas erhoben wird. Bei Neubauten würde der Anschluss an das Gasnetz zusätzliche Kosten bedeuten, die bei Sanierungen entfallen.
Es gibt mehrere Funktionsprinzipien von Gaswärmepumpen:
- Gasmotorwärmepumpe
- Absorptionswärmepumpe
- Adsorptionswärmepumpe
- Vuilleumierwärmepumpe
Das Gas wird als Erdgas genutzt. Neue Techniken der Hersteller versprechen bereits die Nutzung von Biogas.
Weitere Informationen zu Gaswärmepumpen finden Sie hier:
Gaswärmepumpe
Ebenso ergibt es Sinn, bei einer Sanierung, den Pufferspeicher und die Radiatorheizung, die zuvor von einem Gasbrenner betrieben wurde, für die Wärmepumpe zu nutzen. Zwar ist diese Kombination aufgrund der höheren Vorlauftemperaturen der Radiatorheizung nicht optimal, kann sich aber im Verhältnis zur Investition in eine Flächenheizung (Fußbodenheizung/Wandheizung) durchaus rechnen.
